Lasik: Gut sehen, gut aussehen

Publiziert: 18.10.2011. Aktualisiert: 18.10.2011

Fehlsichtigkeit ist weit verbreitet. Doch was für einige nur ein geringes Übel darstellt, kann sich bei anderen zu einer echten Belastung auswachsen. Etwa wenn Kontaktlinsen nicht vertragen werden oder die Sehhilfe Sport und andere Aktivitäten stark einschränkt. Abhilfe verspricht LASIK, eine Laserbehandlung der Augen, die auch eine stark ausgeprägte Kurz- oder Weitsichtigkeit korrigieren kann. Wer auch ohne Brille oder Kontaktlinsen wieder gut sehen möchte, kann hier die wichtigsten Fakten zum Thema LASIK Behandlung nachlesen.

LASIK (Abkürzung für “Laser-in-situ-Keratomileusis”) ist eine Behandlungsmethode, die seit 1990 erfolgreich angewendet wird. Heute werden rund 80 Prozent aller Eingriffe zur operativen Korrektur der Sehstärke mit LASIK vorgenommen. LASIK gilt als die zuverlässigste Methode zur Korrektur von Sehschwächen. Bei dem Eingriff geht es darum, die Krümmung der Hornhaut mit Hilfe von Laser so zu verändern, dass auf der Netzhaut wieder ein scharfes Bild entsteht. So kann die volle Sehkraft wieder hergestellt werden. Der Eingriff selbst wird ambulant durchgeführt, dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei.

Vor der LASIK-Behandlung erhalten die Patienten ein leichtes Beruhigungsmittel und betäubende Augentropfen. Zunächst wird eine dünne Hornhautlamelle (der so genannte Flap) präpariert und hochgeklappt. Nun kann der behandelnde Arzt mit einem Laserstrahl die Hornhaut mit größter Präzision modellieren. Durch diese Veränderung werden die ins Auge eindringenden Lichtstrahlen wieder auf den Teil der Netzhaut projiziert, der scharfes Sehen ermöglicht. Dadurch wird eine Verbesserung, bei vielen Patienten sogar eine Wiederherstellung ihrer vollen Sehkraft erreicht: Die Bilder, die das Auge aufnimmt, erscheinen zum ersten Mal wieder gestochen scharf.

Mit LASIK können unterschiedliche Sehschwächen behoben werden. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) sind die wichtigsten. Dabei legen unterschiedliche Augenkliniken unterschiedliche Grenzen fest, was die maximale Dioptrienanzahl angeht, bis zu der operiert werden kann. Prof. Dr. Andreas Frohn von der AVILA Augenklinik in Siegen führt LASIK-OPs bis zu -12 und +6 Dioptrien durch.

Viele Patienten berichten schon kurz nach dem Eingriff über eine drastisch verbesserte Sehkraft. Langfristig ersparen sie sich dadurch nicht nur den Gang zum Augenarzt, sondern auch den Kauf immer neuer Sehhilfen. Denn die mit LASIK erreichte Korrektur hält dauerhaft an. Und das bedeutet nicht nur eine deutliche Verbesserung der Sehkraft, sondern gerade auch für Frauen ein erhöhtes Selbstwertgefühl, da mit den unnötig gewordenen Sehhilfen auch Einschränkungen wie zum Beispiel beim Auftragen von Make-up wegfallen.

Doch es gibt noch mehr Gründe für eine LASIK-Behandlung: “Ein Augenlaser-Eingriff führt auch zu einer Verbesserung von Schärfe und Kontrast für die behandelten Patienten, da die Abbildungsfehler entfallen, die durch Korrekturgläser von Brille oder Kontaktlinse entstehen”, so Prof. Dr. Andreas Frohn, der in seiner AVILA Augenklinik in Siegen schon seit dem Jahrtausendwechsel LASIK-Behandlungen durchführt.

Eine aufwendige Nachsorge ist nach der OP nicht nötig. Die Patienten können schon am Tag nach der Behandlung problemlos ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Nur in der ersten Nacht muss ein Verband getragen werden, damit die Patienten sich nicht die Augen reiben. Für acht Wochen werden außerdem entzündungshemmende Augentropfen verschrieben.

Die Patienten, die sich einer LASIK-Behandlung unterziehen, sind von dem Ergebnis oft positiv überrascht. So resümiert eine Patientin der AVILA Augenklinik begeistert: “Das Tolle an der OP: Nach diesem kurzen Eingriff ist man ein neuer Mensch, zumindest, was die Sehschärfe anbelangt!”