David DrahonÃnský, ein goldener Paralympionik und Weltmeister 2011, hat Santé zu seinem Partner in der Gesundheitsfürsorge gewählt.
David DrahonÃnský ist nach einem schweren Unfall, bei dem er sich das Rückenmark verletzt hat, an den Rollstuhl gefesselt. Seit dem Jahr 2001 widmet er sich dem sportlichen Bogenschießen und repräsentiert die Tschechische Republik in der Kategorie W1 – Sportler mit Schwerstbehinderung. Das Bogenschießen ist nicht der einzige Sport, dem er sich widmet: er interessiert sich aktiv an weiteren Sportarten wie Curling, Boccia, Quadrugby, Floorball oder Handbike. Nach seinen Worten gibt er dem Bogenschießen aber alles.
Bei der Paralympiade in Peking errang David einen großartigen Erfolg, nämlich die Goldmedaille im sportlichen Bogenschießen. In diesem Jahr brachte er von der WM im italienischen Turin Gold und Silber mit, wodurch er sich für die sommerliche Paralympiade in London qualifizierte.
Wie hat die goldene paralympische Medaille dein Leben verändert?
Ich bin mit den höchsten Ambitionen nach Peking gefahren. Aus der Sicht der Fachleute gehörte ich sicher nicht zu den Favoriten, aber meine Ergebnisse aus den Wettbewerben vor Peking machten mich auch nicht zum Outsider. Ich hatte schon vor Peking behauptet, dass ich eine Medaille erringen kann, falls mein Gesundheitszustand in Ordnung ist. Auch das Glück ist mir beigestanden. Die Goldmedaille hat mein Leben nicht verändert. Jedenfalls habe ich aber den Menschen, die mir Daumen gehalten haben und es immer noch tun, eine Freude gemacht. Nach der Paralympiade habe ich noch mehr trainiert als zuvor. Nach dem Gewinn der Goldmedaille wurde mein Name unter den tschechischen Rollstuhlfahrern bekannter.
Wie verläuft deine ganzjährige Vorbereitung auf die Wettkämpfe?
Ich trainiere fast jeden Tag, manchmal auch zweimal. Das Training besteht nicht nur im Schießen am Schießplatz, ich kann auch zuhause am Simulator schießen und zum Training gehören auch das Fitnesszentrum, das Schwimmbecken und die Rehabilitation, ohne die ich meinen Körper nicht so stark belasten könnte.
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Im Rehabilitationszentrum Santé arbeitete mein Freund, dank diesem Santé begann, mich zu unterstützen. Das Zentrum ist vollständig rollstuhlgerecht und hier arbeiten Menschen mit den besten Erfahrungen in der Rehabilitation. Mir gefällt auch das System der Anmeldung über das Nonstop-Callcenter (HOTLINE SANTÉ 1212 – Anm. d. Red.).
Mit deinem Erfolg bei der WM 2011 in Turin hast du dich für die Paralympiade in London qualifiziert. Erwartest du, dass du deinen Erfolg wiederholst und die paralympische Medaille verteidigst?
Bei der Weltmeisterschaft nach Peking, im Jahr 2009, hatte ich gesundheitliche Probleme und endete auf dem 7. Platz, was ich für eine riesige Niederlage hielt, aber es ist schwer, immer nur zu gewinnen. Ein hartes Training und geänderte Trainingsabläufe haben mich aber wieder an die Weltspitze katapultiert. Letztes Jahr war in bei der WM in Frankreich zweiter, dieses Jahr bei der WM in Italien wieder zweiter im Einzelwettkampf. Ich konnte im Finale einfach nicht die Kraft finden und gegen mich selbst gewinnen. Ich hoffe, dass ich mich noch besser für London vorbereiten kann und auch das Finale gewinnen und verteidigen kann.
Was machst du noch in deiner Freizeit?
Ich spiele Floorball auf mechanischen Rollstühlen. Ich fische gerne und mag das Radfahren. Die Saison für das Bogenschießen ist jedenfalls lang und es wird nicht nur draußen geschossen, wenn das Wetter schön ist. Für mich dauert die Saison das ganze Jahr, deshalb ist die Vorbereitung auch während der Wintermonate sehr wichtig, wo ich in der Halle trainiere. Die winterliche Vorbereitung in der Halle ist noch intensiver als draußen, man sagt bei uns „Was du im Winter geschossen hast, kommt dir draußen zugute.“ Meine Trainingsmöglichkeiten in der Schießhalle bei Herrn VidÃm sind großartig und ich habe entgegen den anderen Wettkämpfern den großen Vorteil, dass ich mich das ganze Jahr über vorbereiten kann.
Was hast du für dieses Jahr vor?
Im kommenden Jahr werde ich alles der Vorbereitung zur Paralympiade in London opfern, da die Verteidigung des Titels eine große Motivation für mich ist. Ich werde in der Schießhalle Blut und Wasser schwitzen und hoffen, dass das tschechische Sprichwort „Schwer am Übungsplatz, leicht am Kampfplatz“ Recht behält.
David, vielen Dank für das Gespräch!


